| Teilregionales ÖQV-Vernetzungsprojekt Albligen-Oberbalm-Wahlern | ||
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Ausgangslage: | |
| Was heisst "ÖQV"? Dieses Kürzel steht für "Verordnung über die regionale Förderung der Qualität und der Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft". | ||
| Sie ist seit dem 1. Mai 2001 in Kraft gesetzt und ermöglicht zusätzliche Beiträge des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) für Ökoflächen, welche gemäss den Vorschriften der Direktzahlungsverordnung (DZV) bewirtschaftet werden und zugleich noch besonders wertvolle Pflanzenbestände aufweisen und/oder für die Vernetzung einer Landschaft von Bedeutung sind. | ||
| Die speziellen und ergänzenden Anforderungen werden durch die Kantone festgelegt. | ||
| Der Bund gewährt Vernetzungsbeiträge für ökologische Ausgleichsflächen nur, wenn diese in einem vom Kanton genehmigten Vernetzungsprojekt bezeichnet sind. | ||
| Seit 2004 besteht in den drei Gemeinden Albligen, Oberbalm und Wahlern ein gemeinsames Vernetzungsprojekt, welches die kantonalen Richtlinien gemäss der Verordnung über die Erhaltung der Lebensgrundlagen und der Kulturlandschaft (LKV) erfüllt. | ||
| Umsetzung: | ||
| Die Umsetzung der ÖQV basiert auf dem Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) der Region Gantrisch. | ||
| Als übergeordnete Trägerschaft koordiniert der Regionsverband seine Vernetzungskonzepte, welche dann in regionalen Teilprojekten realisiert werden. | ||
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Diese Art der Projektlösung bringt Vorteile, u.a. auch bei der Finanzierung von Planungs- und Umsetzungskosten. | |
| Im Mai 2003 erfolgte der Projektstart. Die beteiligten Gemeinden - als planungsverantwortliche Trägerschaft des Vernetzungsprojektes (Art. 15a, LKV) - delegierten ihre Vertreter in einen Projektausschuss (PA), welcher den Vollzug des "Teilrichtplan ökologische Vernetzung" (TRPöV) beauftragte. | ||
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Er konstituiert sich aus den Ackerbaustellenleitern sowie aus den für die Landwirtschaft zuständigen Gemeinderäten. Während der ganzen Projektdauer wird der PA fachlich-operativ unterstützt. | |
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Die Fachstelle Umwelt Natur wurde beauftragt, nebst der Planung auch die Koordination sowie die Umsetzung des Vernetzungsprojektes zu begleiten. | |
| Planungsschritte: | ||
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weitere
regionale ÖQV-Veranstaltungen finden statt: |
Das Vernetzungskonzept - als das zu erstellende Planungsinstrument "Teilrichtplan ökologische Vernetzung" bezeichnet - wurde in drei Etappen erarbeitet: | |
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Unteres-Gürbetal
(Kirchenthurnen/Rümligen/Kaufdorf/ Gelterfingen/Toffen/Belpberg/Belp/Kehrsatz): Montag, 29. März 2010, 20:00 Uhr, Rest. Adler, Mühlethurnen |
1. Schritt: Landschaftsanalyse mit räumlicher Erfassung und Darstellung von bereits bestehenden, angemeldeten ökologischen Ausgleichsflächen auf einem Plan 1:10'000 (Ist-Zustand). | |
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Schwarzwasser
Süd (Rüschegg/Guggisberg/Riggisberg): Dienstag, 30. März 2010, 20:00 Uhr, Rest. Hirschen, Riffenmatt |
2. Schritt: Bezeichnen des Soll-Zustandes aufgrund der Wirkungsziele (zur Förderung der für das Gebiet ausgewählten Ziel- und Leitarten) und nach Konsultation der Bewirtschafter, welche am Vernetzungsprojekt teilnehmen wollten (Orientierungs- und Mitwirkungsveranstaltungen). Definition der Massnahmengebiete, der Bewirtschaftungsauflagen sowie der quantitativen und qualitativen Umsetzungsziele. Die Darstellung musste wiederum auf einen Plan 1:10'000 übertragen werden. | |
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Oberes
Gürbetal (Gurzelen/Seftigen/Wattenwil/Burgistein/ Lohnstorf/Mühlethurnen): Dienstag, 6. April 2010, 20:00 Uhr, Rest. Bahnhof, Burgistein |
3. Schritt: Plangenehmigung bei Gemeinden und Kanton, danach jährlich fortlaufende Umsetzung im Projektperimeter, mit Neuanmeldung der öAF für ÖQV-Beiträge anlässlich der GELAN-Agrardatenerhebung jeweils im Frühjahr. | |
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Längenberg
(Wald/Niedermuhlern/Rüeggisberg): Donnerstag, 08. April 2010, 20:00 Uhr, Rest. Bären, Rüeggisberg |
Per 31.12.2009 endete die erste 6-jährige ÖQV-Betriebsphase. Die gesteckten Umsetzungsziele konnten zum grössten Teil erreicht werden. | |
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Aaretal
(Mühledorf/Jaberg/Kiesen/Kirchdorf/Noflen): Donnerstag, 22. April 2010, 20:00 Uhr, im Dorftreff, Kirchdorf |
Die beteiligten Gemeinden haben der Weiterführung des teilregionalen Vernetzungsprojektes ab 2010 für die nächsten 6 Jahre zugestimmt und beschlossen, die hierzu notwendigen Plananpassungen zu veranlassen. | |
| aktualisiert 23. April 2010 | ||